9.01.11 um 11:01 von Thomas Paul
Die Anwendung von Sintermetall in der Zahntechnik hat Vorteile, viele andere Herstellungsmethoden sind aufwendig und kost- spielig, hier bieten Sinterprodukte einen kostengünstigen Bearbeitungsaufwand im Vergleich zu anderen Formgebungs-verfahren. Fräsanlagen die diese gepressten Sintermetalle verarbeiten können liegen bei unter 10000 Euro.

Herstellern aus anderen Wirtschaftszweigen nutzen schon lange, das günstige Kostenverhältnis, die gesteigerte Produktivität bei besserer Qualität, und der eigentliche große Nutzen die Gestaltungsungsfreiheit der Form.

Die spanende Bearbeitung der sonst hochfesten Materialien wird aufeinmal Zeitsparend und Werkzeugschonend und ermöglicht dadurch eine schnelle und wirtschaftliche Massenproduktion bei guter Beschaffenheit der Metalloberflächen. Gezielte Wärmebehandelung des Werkstücks, erhöht die Festigkeit und den Widestand gegen Abnutzung und erhöht die Korrosionsbeständigkeit zudem ist Sintermetall Umweltfreundlich durch Recyclingmöglichkeiten.
Durch die Pulvermetallurgie sind Kombinationen von Werkstoffen denkbar die auf anderem Weg als unmöglich schienen wie z.B. Verbundwerkstoffe, mit unterschiedlichen Eigenschaften möglich. Mit einem ähnlichen Werkstoff hatte sich auch ein asiatischer Hersteller beschäftigt Dentalblog berichtete der Binder war damals das eigentliche Problem.
Die Degudent Gruppe wird diesen neuartige CoCr-Werkstoff unter dem Namen Crypton® for inLab®. noch in diesem Jahr auf den Markt bringen, der einige dieser Möglichkeiten anbietet. die effiziente CAD/CAM-Fertigung im Labor
Kategorie(n): Sonstiges, Technik, CAD CAM, z_Zahnersatz, Materialien |
15.01.10 um 23:55 von Thomas Paul
“Hartbearbeitung von fortschrittlichen Materialien durch Ultrasonic-Schleifen, -Bohren und -Fräsen auf CNC Maschinen.
Durch die Ultrasonic – Bearbeitungsspindel von Gildemeister wird die “mechanische“ Kraftbewegung in Form einer oszillierenden Schwingung transformiert.
Durch die Ultraschall-Spindel wird die Schwingung auf das Diamantwerkzeug übertragen und die Rotatationsbewegung des Bearbeitungswerkzeuges mit einer zusätzlichen Bewegungskinematik in achsialer Richtung überlagert. Bei einer Nennfrequenz von 20 kHz pulsiert das Diamantwerkzeug 20.000 mal pro Sekunde.
> 5-Achs-Präzisionsmaschine für alle DENTAL-Indikationen in allen Materialien
> Kompakt mit nur 2 m2 Grundfläche, Maschinenabmessungen B x H: 800 x 1.800 mm (passt durch 80 cm Standardtür)
> Integrierter Schwenkrundtisch (4. / 5. Achse im Standard) mit Torque-Technologie, -20° / +120° Schwenkbereich
> HSK-25-Spindel mit 42.000 min-1 im Standard
> Integration einer Blas- / Absaugeinheit an der Spindel*
> Automatisierbar mit kleiner integrierter 4-fach-Rondenautomatisierung PH 2 I 4* oder alternativ mit Linearmagazin PH 2 I 120*
(Integration von 12 Ronden / 80 Blöcken / 120 Fertigteilespeichern) für die mannlose Fertigung im Mehrschicht-Betrieb
> Bedienerfreundliche CNC-Steuerung Siemens 840D solutionline

Dabei extrahiert das Werkzeug in longitudinaler Richtung und zieht sich anschließend wieder zusammen. Bei der Ausdehnung des Werkzeuges werden Kleinstpartikel aus der Werkstückoberfläche geschlagen. Die Rotation des Werkzeuges und die Innere Kühlmittelzufuhr durch die Werkzeugmitte gewährleisten ein optimales Entfernen der abgetragenen Werkstückpartikel aus der Wirkzone.

Die kontinuierliche Kontakt-Unterbrechung zwischen Werkzeug und Werkstück führt dabei zu wesentlich geringeren thermischen Belastungen gegenüber konventionellen Verfahren und schont Werkzeug und Werkstück. Durch diese geringen Prozesskräfte können bis zu 2-fach längere Werkzeugstandzeiten und eine deutliche Reduzierung der Tiefenbeschädigungen im Material erreicht werden.” Nähere Information Text & Bild Gildemeister mehr dazu unter www.Gildemeister.com
Erstmals im dentalblog am 15.Mai 2006
Kategorie(n): Technik, Technologien, Z NEWS |
9.04.09 um 18:05 von Thomas Paul
CAD CAM-Fortbildung vom Zahntechniker zum CAD CAM Spezialisten 2004 bei Thomas Paul Zahntechnik Berlin.

Fünf Jahre später als wir (siehe Bild erschienen in Digital Dental News April 2009) bietet nun auch die Firma Straumann. /. Etkon eine solche Möglichkeit.

Text: Eugen Roth
Straumann 2009 = Thomas Paul Zahntechnik 2004 hier können Sie den entsprechenden Quintesenz - Artikel aus dem Jahre 2004 nachlesen und herrunterladen.
Kategorie(n): Technik, CAD CAM |
3.04.09 um 11:50 von Thomas Paul
Oft ist es eine Eigenart des “Fortschritts”, dass er viel größer ausschaut, als er ist und umgekehrt. Kaum Innovatives im Bereich CAD CAM auf der IDS 2009 in Köln, zu völlig überzogenen Preisen.

Der 4711 von XY Dental für nur 948.000 €
Es gab wieder mal viel zu sehen auf der IDS 2009, cirka 180 CAD CAM Anbieter zeigten was sie so „drauf haben“. Leider hatten ganz wenige wirklich Innovatives drauf.
Viele der “neuen” CAD CAM Techniken, die Softwaren und auch Maschinen beruhen auf den gleichen Basisbausteinen oder deren Anordnung. Die Unterschiede liegen hauptsächlich im Design der Außengehäuse oder der Bildschirmmasken beim Programmstart der Konstruktions-Software um die Herkunft zu verschleiern und der Findigkeit in der Abschottung des Systems zu anderen Anbietern, mit absurden Begründungen.

Innovation outside – Intel inside
Vergleichbares bekommt man auch bei Pimp- oder Modding-Veranstaltung auf Computermessen zu sehen.
Innovation outside – Intel inside.

Innovation outside – Intel inside
Wer die Wahl hat…
Bilderrätsel: Erkennen Sie den Unterschied? Nö?


Das rechte Ei ist gekocht! …
Die Unterschiede liegen hauptsächlich im Design der Außengehäuse oder die Software-Bildschirmoutfits vor allem aber auf der Findigkeit in der Abschottung des eigenen Systems zu anderen Anbietern, mit absurden Begründungen. Zahnkronen müssen extrem präzise gefertigt werden - Flugzeugteile dagegen eher nicht- zahntechnische CAM Maschinen sind wegen den speziellen Anpassungen an die Zahntechnik (Präzision - anders als Industriemaschinen) mindestens doppelt so teuer wie Industrieequipment !!?

Jeder kann die benötigten Komponenten zusammenkaufen- und wenn er möchtel auch mit eigenem farblich abgestimmten Outfit versehen und tritt fortan als inovativer High Tech Schmied auf. Um Ihnen zu zeigen wie einfach das geht - haben wir mal auf die “Schnelle” ein Fotohandy gebaut.

Kategorie(n): Sonstiges, CAD CAM |
2.04.09 um 12:34 von Thomas Paul
HIP zum Schnäppchenpreis. Ab sofort liefert die Firma Dental Direkt

HIP Zirkonoxid und auch NEM Fräsrohlinge für das *DCS-Precident System zu einem sensationell günstigen Preis.
Auch “weiches” Zirkonoxidmaterial in verschieden Abmessungen und Formen für die verschiedensten Fräsmaschinen sind über Dental Direkt sehr preiswert zu beziehen.

Für eine Ronde in 98mm Durchmesser aus der man dreizig Teile schleifen kann zahlt man ca. 159 € bei Dental Direkt
.
Für weitere Informationen www.dentaldirekt.de
Kategorie(n): CAD CAM, Zahntechniker |
22.12.06 um 12:01 von Thomas Paul
am 01.12.2006 konnte ich mir die Funktionweise des Ceramill Base Zirkonfräsgerätes der Firma Amann Girrbach persönlich ansehen. Das Gerät macht optisch und von der Verarbeitung her einen sehr soliden Eindruck.

Der Einführungskurs ging über zwei Tage, der Kursleiter Herr ZTM Ginger verstand es durch seine bildliche Sprache die Handhabung dieser Technik und den daran beteiligten Geräten verständlich und humorvoll zu vermitteln. Ohne diesen Kurs wäre ein erfolgreiches Arbeiten kaum möglich.

Ich habe eine viergliedrige Brücke 21K 22B 23B 24K modelliert und im Anschluß auf der Ceramill Fräsmaschine in Zirkon umgesetzt. Hierbei fiel mir die “fühlbare Präzision” mit dem man das Gerät sehr leichtgängig führen kann besonders angenehm auf.
Über Nacht wurden die ca 40 Zirkonteile im Ofen gesintert und am darauffolgenden Morgen an die Kursteilehmer übergeben. Nach einer ca. fünfminütigen Aufpassarbeit der Brücke auf das Modell hatte ich ein sehr gutes Passungsergebniss von dem sich auch die übrigen Kursteilnehmer überzeugt fühlten. Als Pluspunkt der für dieses System spricht empfand ich das man den Vergrößerungsfaktor von 20% bis 26 % variieren kann.
Weitere Infos unter Ceramill base von Amann & Girrbach
Kategorie(n): Technik, Technologien |
1.10.06 um 15:05 von Thomas Paul
im zahntechnischen Labor ist noch nicht erfunden worden! Aber, um Konstruktionen anfertigen zu können die sich am Computer aufgrund von Softwarebeschränkungen nicht bzw. umständlich herstellen lassen, gibt es eine formschöne Alternative mit Namen ” CeraMill base”.

Das Ceramill base von Amann & Girrbach Kopierfräsgerät ermöglicht all die Konstruktionen aus Zirkonoxid kostengünstig umzusetzen, die man als Kopiervorlage modellieren kann. Das Gerät könnte vorraussichtlich Ende September beim Hersteller erhältlich sein.
Kategorie(n): Technologien, Zahntechniker |
8.09.06 um 12:35 von Thomas Paul
von Metallprodukten
“Die saubere Alternative
Das Schichtbau-Verfahren Direktes Metall Laser-Sintern (DMLS) entstand einst als Methode des Rapid Tooling und Rapid Prototyping. Über mehrere Innovationsstufen hinweg hat es sich inzwischen weiter entwickelt zur Schlüsseltechnologie für e-Manufacturing, der schnellen und kostengünstigen Direktproduktion auf der Basis elektronischer Daten. Die Firma Sirona nutzt das Laser-Sintern zur Herstellung individualisierter Serienprodukte aus Metall. Seit April 2006 fertigt der Konzern mit dem Verfahren Zahnersatz aus einer speziellen Kobalt-Chrom- Legierung und steigert so die Effizienz von Dentallabors.”
zur zitierten Webseitel www.innovations-report.de
Kategorie(n): Technologien |
8.09.06 um 11:14 von Mammut
Beim Lasersinterverfahren wird pulverförmiges Ausgangsmaterial durch einen Laser gesintert oder aufgeschmolzen. Das pulverförmige Metall wird auf eine Teile -Plattform schichtweise aufgebracht.
Aus den gescannten Datensatz (STL - Format) des Patientenmodells wird der am Computer konstruierte Zahnersatz schichtweise erzeugt.

Diese Schichten werden durch eine Ansteuerung des Laserstrahles entsprechend der Kontur des Zahnersatzes schrittweise in dem Pulverbett gesintert oder geschmolzen.
Schicht für Schicht erfolgt die Bearbeitung bei einer Dicke von 0,001 - 0,2 mm. Dadurch ist es möglich, auch komplizierteste Konturen zu erzeugen. Bei der Absenkung der Teile -Plattform stellt ein Pulverbehälter das Pulver für eine weitere Schicht zur Verfügung. Die Energie, die vom Laser zugeführt wird, wird vom Pulver absorbiert und führt zu einem lokal begrenzten Sintern oder Verschmelzen von Partikeln unter Reduktion der Gesamtoberfläche (Sintern).
In fortschrittlichen Dental-Laboren findet das Lasersinterverfahren der Firma BegoMedical zur Zahnersatzproduktion seit Jahren seine Anwendung.

Zukunftig wird es sicher möglich sein neben Metallen auch Keramiken im Lasersinterverfahren zu verabeiten.
Weiterführende Informationen zum Lasersinterverfahren finden Sie auf der Seite des Frauenhofer Instituts
Kategorie(n): Technologien |
27.08.06 um 15:31 von Mammut
die in den verschiedensten Industriebereichen lange Anwendung findet, hat in den letzten Jahren Einzug ins Dentallabor gehalten und sich erfolgreich bewährt. Bei der Verwendung der CAD/CAM Technologie wird mit Hilfe einer Kamera oder Scanner der “optische Abdruck” einer Präparation im Mund bzw. eines Modells erstellt. Gemäß dem CAD (Computer-Aided Design) Verfahren werden die aufgenommenen Bilder auf dem Computersmonitor dargestellt und die Restauration mit einer speziellen Software konstruiert. Anschließend werden die so erzeugten Konstruktionsdaten im CAM (Computer-Assisted Manufacturing) Verfahren an eine Fertigungsmaschine, die über einen Computer gesteuert wird, gesendet und die Restauration vollautomatisch maschinell hergestellt.
Kategorie(n): CAD CAM |