8.09.06 um 11:14 von Mammut
Beim Lasersinterverfahren wird pulverförmiges Ausgangsmaterial durch einen Laser gesintert oder aufgeschmolzen. Das pulverförmige Metall wird auf eine Teile -Plattform schichtweise aufgebracht.
Aus den gescannten Datensatz (STL - Format) des Patientenmodells wird der am Computer konstruierte Zahnersatz schichtweise erzeugt.

Diese Schichten werden durch eine Ansteuerung des Laserstrahles entsprechend der Kontur des Zahnersatzes schrittweise in dem Pulverbett gesintert oder geschmolzen.
Schicht für Schicht erfolgt die Bearbeitung bei einer Dicke von 0,001 - 0,2 mm. Dadurch ist es möglich, auch komplizierteste Konturen zu erzeugen. Bei der Absenkung der Teile -Plattform stellt ein Pulverbehälter das Pulver für eine weitere Schicht zur Verfügung. Die Energie, die vom Laser zugeführt wird, wird vom Pulver absorbiert und führt zu einem lokal begrenzten Sintern oder Verschmelzen von Partikeln unter Reduktion der Gesamtoberfläche (Sintern).
In fortschrittlichen Dental-Laboren findet das Lasersinterverfahren der Firma BegoMedical zur Zahnersatzproduktion seit Jahren seine Anwendung.

Zukunftig wird es sicher möglich sein neben Metallen auch Keramiken im Lasersinterverfahren zu verabeiten.
Weiterführende Informationen zum Lasersinterverfahren finden Sie auf der Seite des Frauenhofer Instituts
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