5.02.09 um 08:56 von Thomas Paul
Sie besitzen eine kleine Fräsanlage die nicht weit über 100.000 gekostet hat? Sie fräsen auf dieser Anlage Zirkon im Grünzustand gut!
Warum fräsen Sie eigentlich keinen Stahl auf Ihrer Maschine? Sicher werden Sie sagen weil meine Maschine dafür nicht ausgelegt ist. Nach wenigen Kronen die Sie in einen Stahlrohling fräsen würde sich die Maschine in ihre Einzelteile zerlegen.
Aber das nach dem Sinterprozeß extrem endharte Zirkonoxid fräsen Sie doch auch - oder?!

Stellen Sie sich vor Sie hätten einen Rohling der anstatt aus Zirkonoxid aus Sintermetall vorgepresst ist, ähnlich der Konsistenz des Zirkonrohlings also ein “weich” NEM. Wenn Sie nun aus solch einem Sintermetall Rohling Ihre Kronen und Brücken mit einem festgelegten Schrumpffaktor mit ca 8% fräsen würden, dann brauchen Sie die Fräsobjekte nur noch in einem Ofen mittels Schutzgas auf Endhärte sintern- und fertig.
Das Beste,- Sie könnten Gerüste in einer Fräszeit von 15 Minuten pro Teil und schneller fertigen. Die Qualität dieser Gerüste dürfte den gegossenen oder lasergesinterten Gerüsten ebenbürtig wenn nicht sogar besser sein.
Ein Nachteil könnte der Preis dieser Materialien sein der dürfte ungefähr bei 700 Euro pro Kilogramm beim Hersteller liegen- rechnen Sie nun den “Dentalzuschlag” hinzu wird es auf die Stückkosten teuer werden selbst unter Berücksichtigung eines eventuellen Recycling Verfahrens. Die Materialkosten schätze ich je nachdem wieviele Teile aus einem Rohling gefertigt werden können liegen zwischen 9 - 15 Euro. Einfacher ist dann gleich den Auftrag zu einem Lasersinteranbieter zu schicken dort zahlen Sie beim Günstigsten im Moment 8,70 €.
MFG
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